ZMA - mehr körpereigenes Testosteron

Dass ein Übermaß stets Nachteile bringt, gilt leider auch dort, wo man es kaum vermuten möchte. Beim Sport. Gerade beim Kraft- oder Leistungssport, der den Körper doch auf sein höchstes Niveau bringen soll, werden dem Körper viele Kräfte entzogen. Das mag erst paradox erscheinen, doch wird es logisch, sieht man sich an, was in einem Körper eines Bodybuilders passiert, der intensiv trainiert. Bei Männern ist es das Hormon Testosteron, das viele Vorteile beim Training bringt. Es bestimmt nicht nur den Körperbau und die geschlechtliche Entwicklung, es ist auch eine Substanz, die bewirkt, dass Protein schneller verarbeitet wird, dass also eher Muskelgewebe aufgebaut wird als Fett, wie es bei Frauen der Fall ist. Je mehr Testosteron der Körper produziert, desto besser verlaufen der Masseaufbau und auch die Regeneration der Muskeln. Gerade durch den Sport wird das Testosteron aber oft abgebaut, denn ein anderes Hormon beginnt bei Übertraining zu wirken, das Cortisol.

Wenn Bodybuilder eine so genannte Plateau- Phase erreichen, in der der Muskelaufbau nicht mehr fortschreitet, ist meist der Testosteron- Mangel die Ursache dafür. Hier lassen sich viele Männer dazu verleiten, zu Steroiden zu greifen, die künstliches Testosteron zur Verfügung stellen.

Die Wirksamkeit davon kann nicht abgestritten werden, allerdings nur für kurze Zeit. Denn die Hoden werden durch die Zufuhr von künstlichem Testosteron nicht mehr animiert, selbst mehr zu produzieren, es kann sogar eine lebenslange Unterfunktion damit eingeleitet werden. Das ist heutzutage längst nicht mehr nötig, die geschlechtliche und körperliche Kraft sollte man keinesfalls aus Ungeduld aufs Spiel setzen. Viel besser als anabole Steroide geeignet ist ein Supplement namens ZMA für das Ankurbeln des Muskelwachstums, es kann dieselben Effekte erzielen, wirkt aber auf ganz andere Art und Weise. Hinter dem Kürzel ZMA verbergen sich Zink, Magnesium und Vitamin B6, allesamt entscheidend für den männlichen Stoffwechsel, die durch Aminosäuren miteinander verbunden sind und so eine unschlagbare Kombination darstellen.

Das Zink, das in ZMA die Hauptrolle spielt, ist das wichtigste Mineral, das dem Körper für den Muskelzuwachs zur Verfügung gestellt werden sollte. Es bewirkt außerdem eine gesteigerte Ausdauer, sorgt dafür, dass den Muskeln das Optimum an Kraft bereit steht, wenn sie es benötigen, es ist aber auch ein Stoff, der Krankheitserreger abwehren kann. Zink steigert auch auf natürliche Weise die Produktion von Testosteron. ZMA beinhaltet auch eine spezielle Verbindung des Zinks mit Magnesium. Dieser Mineralstoff bewirkt Entspannung im Körper, daher kann es Krämpfen und steifen Muskeln vorbeugen und sie lindern. Zusammen ergeben die beiden Nährstoffe in dieser Kombination, wie sie in ZMA enthalten ist, eine wirkungsvolle Substanz, die sowohl das Training (Zink) wie auch die Regenerationsphase (Magnesium) optimieren können und die Testosteron- Produktion stimulieren und nicht nur ersetzen. Das Zink in ZMA kann zudem auch die kleinen Muskelfaserrisse verhindern, die den Muskelkater nach dem Work Out verursachen.

Der Nutzer von ZMA wird also in allen Aspekten des Trainings oder der körperlichen Leistung auf eine höhere Stufe gelangen können. Die Wirkung von ZMA auf den Testosteronspiegel sollte nicht unterschätzt werden, denn das ZMA fördert nicht nur die Produktion des Hormons, es muss auch noch in ausreichenden Mengen vorhanden sein, damit das Geschlechtshormon im Körper überhaupt seine Aufgaben antreten kann. ZMA ist dadurch auch gerade für Bodybuilder ratsam, die die Zufuhr von anabolen Steroiden beenden wollen. Denn durch den hohen Zinkgehalt kann verhindert werden, dass das überschüssige, künstlich zugeführte Testosteron in der Leber in Östrogen umgewandelt wird. Das passiert, um einen Ausgleich zu schaffen, der jedoch bei den starken Dosierungen der Anabolika zu starken Reaktionen mit der Bildung des weiblichen Geschlechtshormons führt, wodurch sich Brüste und weibliche Körperformen bilden können.

ZMA verhindert diese Umwandlung und regt Eigenproduktion von Testosteron wieder an.

ZMA wird aufgrund seiner guten Wirkung inzwischen auch als Potenzmittel angesehen. Auf jeden Fall stellt es eine gute Alternative dar, die eigenen körperlichen Vorgänge wie hier die Hormonausschüttung durch ZMA nur wieder anzuregen, anstatt nur die Symptome zu lindern und dabei noch mehr zu verschlimmern. ZMA kann übrigens auch das Wachstumshormon aktivieren, dieses ist ebenfalls ein wahrer Profi in Sachen Muskelaufbau. Aber nicht nur das, durch das Wachstumshormon wird der Fettabbau verstärkt und außerdem kann man es als wahres Anti- Aging- Wunder, das in uns allen enthalten ist, ansehen, denn es bewirkt, dass sich die Körperzellen verstärkt erneuern, wodurch sie nicht so leicht zu Problemherden der vorzeitigen Alterung werden können.

Neue Zellen, die also auch durch die Einnahme von ZMA produziert werden können, stellen immer auch eine neue Chance auf einen gesunden Körper dar. Zink, das freie Radikale und Krankheitserreger bekämpfen kann, beschützt sie zudem auch noch. Kombiniert man ZMA mit L- Globulin kann man die Ausschüttung des Wachstumshormons noch um einen Grad verstärken. ZMA wirkt also belebend und vitalisierend auf den Organismus, gleichzeitig findet er auch Erholung. Denn vor allem das Magnesium im ZMA wirkt beruhigend und entspannend, die Muskeln werden dadurch gelockert und sind nicht für Krämpfe anfällig, der Muskelaufbau, der erst in Ruhephasen passiert, kann beginnen. Außerdem kann ZMA durch das Magnesium positive Einflüsse auf die Nerven haben und einen tieferen, erholsamen Schlaf bewirken.


 

Zurück

Newsletter-Anmeldung:

Modified-Design-Template erstellt von www.squidio.de

Athleticsfood © 2014
do not copy