
Testosteron Mangel - mehrere Möglichkeiten zum Ausgleich
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Wer den Verdacht hegt, unter einem Testosteron- Mangel zu leiden, der kann schnell Gewissheit finden. Denn indem man erkennt, wofür Testosteron im Körper zuständig ist, kann man auch eine erste Überlegung anstellen, ob ein Testosteron- Mangel vorliegt, indem man sich selbst beobachtet. Testosteron, das männliche Geschlechtshormon, ist verantwortlich für alle Vorgänge, die ganz offensichtlich Mann von Frau unterscheiden. Es lässt Spermien produzieren, regt den Bartwuchs an, sorgt dafür, dass männliche Körper nicht so viel Fett ansammeln wie Frauen, auf psychischer Ebene sorgt es für verstärkten Tatendrang, (positive) Aggression und Leistungsfähigkeit. Liegt ein Testosteron- Mangel vor, dann kommt es umgekehrt zu verminderter Leistungsbereitschaft, starker Müdigkeit, die bereits nach einer Mahlzeit eintreten kann, Verlust an Kraft, Muskelgewebe und körperliche Ausdauer.
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Die Lust auf Sex schwindet ebenso dahin. Testosteron, das morgens den Höhepunkt seiner Ausschüttung erreicht, ist außerdem der Grund, weshalb Männer morgens mehr Lust auf Geschlechtsverkehr zeigen als Frauen, aber auch der Grund, weshalb Männer, die unter keinem Testosteron- Mangel leiden, morgens schnell aktiv werden und im Beruf zu dieser Uhrzeit eher leistungsfähig sind. Ein Testosteron- Mangel muss ärztlich abgeklärt werden, ist er aber diagnostiziert, ist er relativ einfach zu beheben. Testosteron- steigernde Produkte und Medikamente werden gegeben. Auch wer keinen ärztlich- diagnostizierten Testosteron- Mangel erleidet, kann, sofern er aber einen Intensitätsverlust des Hormons verspürt, sich helfen lassen. Außerdem gibt es auch diätische Lebensmittel, die die Produktion des Hormons anregen können, man denke nur an Maca, die Wunderknolle aus den Anden. Doch selbst wenn nicht direkt die Hormonproduktion angeregt werden soll, können durch diätische Lebensmittel auf sehr einfache und natürliche Weise zumindest die Symptome gelindert werden. Denn nur, weil jemand sich kraftlos, lustlos und müde fühlt, muss ja noch kein Testosteron- Mangel vorliegen. Es können seelische Verstimmungen, Probleme, aber auch körperliche Bedürfnisse, die nicht erfüllt werden, so wie etwa die Zufuhr an bestimmten Vitaminen oder Mineralstoffen, die Ursache dieser auftretenden Symptome sein kann. Das Gespräch mit einem Arzt ist stets zu suchen, sollte solche Zustände dauerhaft werden, beziehungsweise schon länger als 2 Wochen anhalten.
Aber Achtung. Ein Testosteron- Mangel muss nicht chronisch sein.
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Denn durch die Einnahme von manchen Medikamenten, wie etwa von Psychopharmaka, aber auch anderen, die über eine lange Zeitspanne hinweg eingenommen werden müssen, kann ein Testosteron- Mangel entstehen oder verstärkt werden. Auch Drogen und Alkohol- Konsum, vor allem Missbrauch dieser Substanzen und süchtiges Verhalten, schädigen den Körper auf nachhaltige Art und Weise und stellen ebenfalls einen Risikofaktor zum Testosteron- Mangel dar.
Die Schwächung des Körpers und des Immunsystems allgemein ist also mit Ursache für einen akuten Testosteron Mangel. Besonders chronische Erkrankungen wie Diabetes, aber auch plötzliche schwere Leiden, wie zum Beispiel ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall, schwächen den Körper sehr, alle vorhandene Kraft wird auf das Wiederherstellen der Gesundheit des Körpers konzentriert, das männliche Geschlechtshormon Testosteron zu produzieren, wird für den Organismus zweitrangig. Auch Fastkuren, strenge Diäten, ungesunde Ernährung, Unter- oder Übergewicht fördern die Entwicklung eines Testosteron- Mangels.
Auch in den so genannten männlichen Wechseljahren nimmt der Testosteron- Spiegel möglicherweise ab. Interessant ist, dass aber oft auch bei Männern im Alter von bis zu 70 Jahren kein Testosteron Mangel diagnostiziert werden kann. Die „männlichen Wechseljahre“ treten also meist viel später ein, als die der Frau, die rund um ihren 45.- 50.Geburtstag damit rechnen muss, den gewohnten Hormonspiegel zu verlieren.
Testosteron- Mangel ist heutzutage kein unlösbares Problem mehr und schon gar keine Tatsache, mit der man sich abfinden muss. Man kann zwischen verschiedenen Behandlungsmethoden wählen, da gäbe es etwa Testosteron, das über die Haut aufgenommen wird, Tabletten oder Spritzen, die in einen Muskel direkt verabreicht werden.
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Bei Injektion wirkt die Behandlung zwischen zwei und drei Wochen lang, dann muss sie wiederholt werden. Die meisten Personen, die unter Testosteron Mangel leiden, würden wohl die Tabletten der Spritze vorziehen. Doch die haben leider einen kleinen Haken, denn die Menge des in den Tabletten enthaltenen Wirkstoffs ist zwar ausreichend hoch, doch der Anteil daran, der dann aber auch tatsächlich vom Körper aufgenommen wird, ist sehr variabel. Er hängt hauptsächlich von der zuvor eingenommenen Nahrung ab, von dem Zeitpunkt der Mahlzeit und dem Fettgehalt der Speisen, die vor Einnahme der Tabletten verzehrt worden sind.
Da bei Injektion dieser Aspekt nicht berücksichtigt werden muss, wird sie eher empfohlen. Doch das häufige Verabreichen der benötigten Dosis verdirbt die Freude ein wenig, immerhin braucht man so bei Testosteron- Mangel alle zwei Wochen einen Termin bei einem Arzt. Doch inzwischen wird geforscht, um diesen Umstand zu verbessern, so arbeiten Wissenschaftler derzeit an einer Depot- Injektion. Einer Dosis also, die für längere Zeit reicht, deren Wirkung aber in dem Rahmen einer üblichen Injektion liegt. So würde nach 2 Wochen, nach denen man heute (noch) wieder einen Arzttermin wahrnehmen müsste, wieder der Wirkstoff der Depot- Injektion an den Körper abgegeben werden. Über die Haut werden mittels Pflaster besonders oft eher leichte Testosteron Mangel - Erscheinungen behandelt.
Weiterführende Informationen:
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