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Verdauungsprobleme können mit Kurkuma gelindert werden
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So werden zum Beispiel durch die Einnahme von Kurkuma Völlegefühle nach dem Essen, unangenehme Blähungen und sogar Schmerzen im Oberbauch möglicherweise weniger.
Kurkuma enthält Stoffe, die nach der Pflanze benannt Curcumoide heißen und die die Fettverdauung regulieren können, die bei solchen Beschwerden meist gestört ist. Die Pflanzenstoffe der Kurkuma, die auch Gelbwurz genannt wird, können nämlich die Produktion der Galle anregen. Und die ist dafür zuständig, dass Substanzen im Körper frei werden, die die Fettverdauung zu verantworten haben.
Somit können schnell und wirksam fettreiche Mahlzeiten verdaut werden. Als das ideale Mittel bei Verdauungsproblemen hat Kurkuma noch andere positive Einflüsse auf den Magen und den Darm.
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Kurkuma wirkt nämlich auch krampflösend, eine wahre Erleichterung bei Verdauungsproblemen, die ja oft krampfartige Schmerzen nach sich ziehen. Auch kann der unschöne Blähbauch, den viele Menschen mit einem verlangsamten Stoffwechsel nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel haben, verschwinden. Er ist nicht nur ein „kosmetisches“ Problem, das den Menschen besonders rund erscheinen lässt, er hat eben seine Ursachen in einer schlecht funktionierenden Verdauung von Fetten und ist meist verbunden mit einem Gefühl der Schwere, das antriebslos und müde machen kann. Kurkuma leistet hier gute Abhilfe. Leider kommt Kurkuma in unserer westlichen Ernährung sehr selten als Gewürz zum Einsatz, im indischen Curry finden wir es jedoch als das Gewürz, dass dem Curry seine charakteristische dunkle gelbe Farbe gibt. Doch auch als diätisches Lebensmittel ist Kurkuma erhältlich und kann so in stärkerem Maße als in dem Gewürz seine positiven Einflüsse auf die Verdauung entfalten.
Kurkuma- eigenen Stoffe, die Curcuminoide haben auch noch andere Eigenschaften,
die in der Heilkunde hoch geschätzt werden. Antioxidative Wirkungen lassen freie Radikale ihre schädlichen Einflüsse auf den Körper nicht mehr so stark ausüben. Sie können außerdem Krebs verhindern, solche Stoffe, wie hier in Kurkuma enthalten, nennt man übrigens antikarzinogene Substanzen. Die Curcuminoide sind solche antikarzinogene Stoffe. Kurkuma kann außerdem das Immunsystem anregen, es kann Entzündungen heilen und verhindern und es kann den Cholesteringehalt im Blut senken. Wieder eine Eigenschaft des Kurkuma, die man mit Fett im Körper, hier im Blut, in Verbindung bringen kann. Die gleichzeitige antioxidative Eigenschaft des Kurkuma zusammen mit der Senkung des Cholesterin-Spiegels kann sich besonders gut auf Menschen mit Cholesterin-Problemen auswirken. Denn man unterscheidet heute in der Medizin zwischen, vereinfacht gesagt, guten und schlechten Cholesterin. Das schlechte Cholesterin ist jenes, dass von freien Radikalen angegriffen, oxidiert. Die antioxidativen Curcuminoide verhindern also die Entstehung von diesem schlechten, bösartigen Cholesterin, das man sich ganz unschön, wie es aber leider den Tatsachen entspricht, als ranziges Fett im Körper vorstellen darf.
Und noch eine gute Kämpfeigenschaft kann Kurkuma im Körper entwickeln: Es kann verhindern, dass durch bestimmte Umwelteinflüsse und körperliche Bedingungen das Erbgut angegriffen werden kann. Diese Eigenschaft, die auch die Curcuminoide besitzen, nennt man in der Fachsprache übrigens antimutagene Eigenschaften. Die entzündungshemmenden Aspekte des Kurkumas verblassen neben all den anderen Vorzügen des Kurkumas scheinbar ein wenig, sind aber nicht zu unterschätzen! Immerhin werden viele Beschwerden durch Entzündungen ausgelöst oder ziehen diese nach sich. Und Entzündungen bedeuten für den Körper immer einen Quell von feindlichen Substanzen, die den Organismus angreifen, und müssen daher gestoppt werden. Entzündungen schwächen das Immunsystem ungemein, müssen diese doch ständig bekämpft werden und der Körper kann sich regelrecht daran verbrauchen.
Das ist der Grund, warum man sich oft selbst bei „kleineren“ Entzündungen sehr schlecht fühlt, die Verdauung nicht mehr so recht zu funktionieren scheint und die Konzentration und Leistungsfähigkeit abnimmt. Denn der Körper, der oft nicht einmal unterstützt wird, muss ständig alle Kraft auf die Entzündungen lenken und versuchen, diese einzudämmen. Kurkuma kann dabei helfen. Auch die Verdauung, die bei entzündeten Erkrankungen, Wunden oder Schleimhäuten oft gestört ist, wird durch Kurkuma ja wieder angeregt. So kann der Organismus in einer solchen Zeit zumindest auch Nährstoffe wieder gut verwerten, die ihm eine Hilfe bei der Abwehr der fremden und schwächenden Körper sein können. Kurkuma wird daher auch oft bei Rheuma als diätisches Lebensmittel zur Unterstützung der Therapie verwendet. Blutreinigung, Entfettung der Leber, was freiere Arterien zur Folge haben kann, Kraft gegen freie Radikale und Abklang von Entzündungen werden gerade hier verstärkt gebraucht!
Bei der Einnahme von Kurkuma zu bestimmten Zwecken, wenn nun nicht „nur“ die Verdauung wieder gesunden soll, sondern etwa Rheuma oder Cholesterin verhindert werden sollen, empfiehlt es sich, auch den Arzt zu informieren.
Weiterführende Informationen:
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