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Glykämischer Index ist ein Maß zur Bestimmung der Wirkung eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel. Teilweise wird dafür auch die Bezeichnung Glyx verwendet oder die Abkürzung GI. Je höher der Wert ist, desto schneller steigt der Blutzuckerspiegel. Mittlerweile gibt es mehrere Diäten, die dem GI Bedeutung beimessen, zum Beispiel die Montignac-Methode, die Glyx-Diät + die Logi-Methode. Neuere Forschungsergebnisse haben aber gezeigt, dass ein Glykämischer Index z. B. nur eine untergeordnete Rolle bei Gewichtszunahme spielt + individuell sehr variabel ist.
Die Erkenntnisse um den Glykämischen Index von Lebensmitteln trugen zu einem besseren Verständnis der Energiebereitstellung bei körperlicher Belastung bei. Dieses Wissen wird sowohl von Ausdauer- als auch von Kraftsportlern genutzt. In vielen Studien wurde nachgewiesen, dass eine Einnahme von Lebensmitteln mit hohem Glykämischer Index zu einem Zeitpunkt von 30 bis 60 Minuten vor der Belastung zu einer frühzeitigen Ermüdung führt. Es kommt dann nämlich nach einer Insulinspitze gleich zu Beginn einer Belastung zu einem Abfall des Glukosespiegels + zu einer Entleerung des Glykogenspeichers sowie einem raschen Abbau von freien Fettsäuren. Stattdessen sollten stark kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel mit einem mittleren Glykämischen Index verzehrt werden, um eine stetige Energiebereitstellung aus Kohlenhydraten zu gewährleisten, was eben durch das Ausbleiben eines hohen Insulinspiegels erst möglich ist. Es hat sich ebenfalls herausgestellt, dass die Einnahme einer nicht übertrieben großen Menge an Kohlenhydraten mit hohem Glykämischer Index unmittelbar nach der körperlichen Belastung günstig ist, da diese besonders schnell ins Blut gelangt + auch die Aufnahme von Ca- und Mg-Ionen im Darm beschleunigt, was zu einem sehr schnellen Wiederauffüllen von Energiereserven fühen kannt. Diese sind nicht für eine kommende Belastung gedacht, sondern sollen dem Körper eben auch während der Erholung zur Verfügung stehen.
Glykämischer Index
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