Ein gutes Workout kann vieles bewirken

Eine rasche Verbrennung von Fett und Kalorien, gesteigerten Muskelaufbau und Kraftzuwachs, Lebensfreude, Selbstbewusstsein und Erfolge. Aber dafür müssen auch einige Faktoren beachtet werden. Leider können viele kleine Fehler passieren, die den Erfolg eines Workout minimieren können und das ist angesichts der Anstrengung und dem vielen Schweiß mehr als schade.

Wichtig ist es also, darauf zu achten, den Trainingseffekt zu unterstützen und nicht durch falsche Verhaltensweisen zu zerstören. Es ist zum Beispiel ungemein wichtig, lange Pausen einzuhalten. Wahrscheinlich ist es der Fehler, der am häufigsten passiert. Motivation ist gut, Disziplin ist wichtig und Ehrgeiz ist lobenswert, aber wenn man sich nicht einschränkt und die Vernunft zu Wort kommen lässt, dann sabotiert man sich selbst beim Training. Es ist unbedingt nötig, den Muskeln Zeit zur Erholung zu geben.

Das muss einerseits zwischen den einzelnen Tagen passieren, an denen man trainiert, andererseits muss das Workout selbst auch mit vielen Pausen gespickt sein. Man kann aber so eine Pause auch wieder effektiv nutzen. Während man etwa die Beine ruhen lässt, kann man ohne Bedenken die Arme trainieren. Hauptsache, die Muskelgruppen, die trainiert werden, können sich entspannen. Weiters sollte man beim Workout stets Abwechslung walten lassen, bekanntlich kann das erstens die Stimmung die heben und den Spaß am Workout erhalten, aber zweitens ist das auch nötig, um die Muskulatur zum Wachsen anzuregen. Muskeln wachsen erst dann, wenn der Reiz zu groß wird, der auf sie ausgeübt wird, wenn also bis hin zur Leistungsgrenze trainiert wird. Wenn jetzt aber beispielsweise nur der Armbeuger-Muskel gestärkt wird, der Armstrecker aber etwa nicht, dann würde auch Ersterer nicht weiter entwickelt werden können. Nach einer bestimmten Phase des Workout muss auch stets der Rest des Körpers an das Niveau eines Muskels angepasst werden, sonst kann die Kraft, die in ihm gespeichert ist, nicht wirken.

Das ist auch der Grund, warum man kaum sehr dünnen Männern begegnen kann, die aber wahre Muskelpakete an den Armen aufweisen, das geht ganz einfach nicht. Wenn das Workout also vielleicht nichts mehr zu bringen scheint, dann kann das daran liegen, dass für den einen Muskel, der gestärkt wird, nicht genug Kraft im restlichen Körper zur Verfügung steht. Abwechslung tut nicht nur gut, es verbessert also auch die Effekte des Workout und macht mehr Spaß, das Aussehen wird es auch danken. Auch in anderer Hinsicht muss das Workout von Abwechslung geprägt sein, nämlich wenn es um einen bestimmten Muskel geht, dann sollte eben wie schon gesagt, der Reiz immer wieder verändert werden, damit das Vergrößern einen Grund erhält.

Ein gutes Workout lebt von Variationen

Also verändert man am besten immer wieder die Anzahl der Wiederholungen einer Übung oder man variiert die Übung selbst, besondern, wenn man Gymnastik macht oder Aerobic ist das leicht möglich, beim Krafttraining sollte man eben die Geräte öfter wechseln oder ganz einfach die Gewichte. Da das Muskelwachstum aber auch dann erst in den Pausen geschieht, muss man wiederum beachten, dass man genug Schlaf erhält. Es ist wie mit dem Geist, wir spüren es aber auch immer wieder am eigenen Körper: Zu wenig Schlaf bedeutet gleichzeitig, dass die Leistung den ganzen Tag über niedrig bleibt. Den Muskeln geht es ganz genauso. Auch wenn wir uns mit Kaffee und Energy Drinks, mit Geschäftigkeit und Stress irgendwie aufputschen wollen, die Muskeln ziehen da nicht mit und bringen ganz einfach weniger Leistung. Und schon befindet man sich in einem Teufelskreis. Man hält das Workout weniger lange durch, dadurch wird die Leistungsgrenze nicht erreicht, die Muskelpartien erhalten keinen Anreiz, sich zu vergrößern und somit war das Workout dann vielleicht ein netter Kalorienkiller, aber sicherlich nicht aufbauend. Man muss nicht zum Langschläfer werden, aber zumindest sieben bis acht Stunden Schlaf sollten es täglich sein, damit auch die feinsten Muskelfasern entspannen und sich erholen können.

Das ist auch wichtig für die Regeneration, beim Workout werden auch viele kleinste Verletzungen verursacht, die dann im Schlaf wieder geheilt werden müssen. Damit das passieren kann, muss man außerdem ausreichend Eiweiß und Kohlenhydrate zu sich nehmen, Vitamine und Mineralstoffe sollte man sowieso in optimalen Maßen aufnehmen, mit Supplements kann man für eine stabile Versorgung mit den wichtigsten Substanzen sorgen.
Und auch sonst gilt, was eigentlich immer gelten sollte, nämlich, dass ungesunde Lebensweisen abgewöhnt werden sollten.

Alkohol und Tabak sind solche schlechten Gewohnheiten. Das ist zwar klar, aber wenn man es wirklich auf Muskelwachstum anlegen möchte, dann zumindest sollte man sich daran halten. Denn durch Alkohol und Tabak werden die Muskelfasern weniger mit Sauerstoff versorgt, was aber außerordentlich wichtig für die Funktionen eines Muskels und somit für sein Wachstum ist. Das bewirkt in weiterer Folge, dass das Zusammenziehen des Muskels, das Pumpen, das ja bei jedem Heben von Gewichten, bei jeder Gymnastik, bei jeder Bewegung nötig ist, weniger stark geschieht. Somit kann der Muskel erstens weniger Kraft liefern und zweitens kann der Muskel wieder nicht an seine Leistungsgrenze gebracht werden, wird er doch nur halbherzig einsetzbar.
Mindestens zwei Liter Flüssigkeit sollten übrigens auch immer, egal, ob nun als Sportler oder nicht, dem Körper täglich zur Verfügung gestellt werden, damit er nicht dehydriert, wer Sport treibt, sollte dieses Minimum auf jeden Fall einhalten, am besten aber noch mehr trinken.


 

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