Fördert Frühsport mit leerem Magen den Fettabbau?

Sobald das Frühjahr endgültig den Winter vertrieben hat, sind in den zeitigen Morgenstunden wieder die Jogger in den Parks und Anlagen anzutreffen. Tausende Menschen frönen dem Frühsport in der freien Natur. Manche sind unterwegs, damit sie körperlich fit bleiben. Andere sehen im morgendlichen Joggen in erster Linie die Möglichkeit, mit der regelmäßigen Bewegung schlank zu bleiben oder an Gewicht zu verlieren.

Verbrennt ein hungriger Mensch mehr Fett?

Einige Wissenschaftler vertreten die Meinung, dass ohne vorheriges Frühstück mehr Fett verbrannt wird. Sie berufen sich auf die Annahme, dass ein Organismus, dem es an der nötigen Reserve fehlt, sich am Fettvorrat bedienen muss. In der Vergangenheit durchgeführte Studien ließen tatsächlich vermuten, dass mit einem leeren Magen mehr Fett verbrannt wird. Im nüchternen Zustand steigt während des Sports der Adrenalinspiegel in die Höhe. Gleichzeitig bleibt der Insulinspiegel auf einem niedrigen Niveau. Während einer solchen Ausgangssituation findet eine umfangreichere Verbrennung von Fettsäuren in den Muskeln statt. Ein aktueller Test bestätigt nun diese Theorie. Die Probanden mit leerem Magen brachten zwar nur geringere Leistungen zustande, aber dafür verbrannten sie mehr Fett statt Kohlenhydrate.

Die Hypothese ist nach wie vor umstritten

Manche Sportmediziner raten dringend vom morgendlichen Training mit leerem Magen ab. Durch den niedrigen Blutzuckerspiegel besteht die Gefahr von Schwindelanfällen, was natürlich auch die Verletzungsgefahr erhöht. Andere Wissenschaftler befürworten zumindest ein gelegentliches Training ohne vorher Energie zugeführt zu haben, damit der Körper zu einer erhöhten Fettverbrennung animiert wird. Wem ein Training ohne Frühstück Probleme bereitet, sollte vorher bspw. eine Banane verspeisen, die zumindest einige Kohlenhydrate bereitstellt.


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