Muskeltraining erfordert viel Willensstärke.

Denn erst, wenn Übungen regelmäßig durchgeführt werden und vor allem immer weiter gesteigert, erfolgt tatsächliches Muskeltraining, erst dann werden die Muskeln also vergrößert. Zum Glück verleiht Muskeltraining aber auch diese Willensstärke, wer die Grenzen seiner Belastbarkeit ständig erweitert, der erlangt nicht nur mehr Kraft und einen schöner definierten Körper, sondern auch Selbstvertrauen und einen starken Willen. Der Moment, in dem man aufgeben möchte, in dem die Übung beginnt, anstrengend zu sein, der ist es, der das Muskeltraining ausmacht. Wer den Willen hat, noch drei Wiederholungen mehr zu machen, obwohl der Muskel schon zu versagen scheint, der hat sie, die Willensstärke, die auch zur Stärkung des Muskelgewebes führen wird.

Muskeltraining ist eigentlich nach ganz einfachen Regeln zu absolvieren.

Vor dem Muskeltraining sollte auf jeden Fall der Körper aufgewärmt und gedehnt werden. Das Aufwärmen vor dem Muskeltraining ist so wichtig, damit die Muskeln erst einmal gut durchblutet werden, das verhindert neuromuskuläre Schäden, das pumpt Blut und somit auch Sauerstoff und Nährstoffe in die Muskelfasern, wodurch erstens mehr Kraft beim Muskeltraining frei werden kann und wenn der Muskel mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt ist, dann hat er auch mehr Bauteile zur Verfügung, aus denen er mehr Masse aufbauen kann. Daher sollte vor dem Training ein Eiweißshake zu sich genommen werden. Denn Muskeln werden hauptsächlich aus Proteinen gebildet, sind diese nicht vorhanden, kann auch trotz noch so intensivem Muskeltraining kein neues Gewebe gebildet werden. Eiweißpulver-Präparate schützen so zudem das Gewebe vor dem katabolischen Effekt.

Der stellt das Gegenteil des anabolischen Effektes dar, der das Muskeltraining mit vermehrtem Muskelgewebe belohnt, nämlich einen Abbau der Muskelumfänge. Die Versorgung mit den wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen muss ebenso gewährleistet sein, um das Muskeltraining erfolgreich werden zu lassen. Stellen Sie sich einfach vor, wie das Muskelgewebe vermehrt wird. Es werden durch das Muskeltraining Anreize geschaffen, die Muskelzellen zu vergrößern. Aber sollte die neue Masse nicht gleich aus dem besten Stoff aufgebaut werden!? Das würde gleich zu gesunden, leistungsfähigen Muskeln führen. Wer mit allen wichtigen Nährstoffen und vor allem auch den Aminosäuren, die der Körper nicht selbst bilden kann, versorgt ist, der baut seine Muskelmasse aus dem besten, feinsten Material auf! Beim Muskeltraining selbst ist es wichtig, dass die Wiederholungen immer in einem Maß angesetzt sind, das den Körper tatsächlich herausfordert.  

Wenn zehn Wiederholungen anfangs noch unmöglich erscheinen, aber bis an die Leistungsgrenze gegangen wird, um diese zu schaffen, dann vergrößert der Muskel sein Volumen, denn er „weiß“ nun, dass er in Zukunft nicht mehr ausreicht, um diese Herausforderungen zu meistern. Sobald dann dieselben zehn Wiederholungen einfach geworden sind, wissen Sie, Sie haben effektives Muskeltraining betrieben, der Muskel ist tatsächlich gewachsen, um sich an die Aufgabe anzupassen! Aber dann muss das Muskeltraining wieder höhere Anforderungen an den Muskel stellen, sonst wächst er nicht weiter. Dann steigern Sie entweder die Anzahl der Wiederholungen, die den Körper überfordern, die zitternde Muskeln zur Folge haben oder Sie erhöhen das Gewicht oder bei Muskeltraining an Geräten, den Widerstand. Am besten ist es anfangs, bei einem Gewicht zu bleiben und die Wiederholungen und vermehren und erst dann, wenn schon zu viele Wiederholungen möglich sind, das Gewicht selbst zu erhöhen.  

Das bringt wirklich fundiertes Muskeltraining.

Nach dem Muskeltraining kann wieder Eiweiß zu sich genommen werden, das liefert dem Körper noch einmal Material für das neue Muskelgewebe. Erst nach dem Muskeltraining werden die Muskeln tatsächlich aufgebaut. Auch wenn nach dem Muskeltraining die Muskeln größer erscheinen, so ist das erst einmal nur Auswirkung der verbesserten Durchblutung des Muskels, die durch das Muskeltraining einsetzt. Ein netter Effekt! Aber nachhaltig Muskeln aufzubauen, kann nur durch ausreichende Ruhephasen erreicht werden. Erst im Schlaf oder bei Ruhe von Belastung, kann das Muskelgewebe aktiv genug sein, um den Muskel zu vergrößern. Bei Aktivität muss ja ständig weiter Kraft geliefert werden, da hat der Körper anderes zu tun, als die Muskelfasern zu verdichten.  

Eiweiße und Nährstoffe spielen also auch nach dem Training wieder eine Rolle.

Vorher eingenommen wird vor allem der katabolische Effekt verhindert, nachher eingenommen, wird noch einmal Substanz für das Gewebe geliefert und Speicher, die leer sind, werden wieder aufgefüllt. Richtige Supplements können den Muskelaufbau ungemein steigern. Diese gibt es in vielen Shops, sie sollten eigentlich immer eingesetzt werden, wenn Muskelvergrößerung das Ziel ist und sie helfen auch dabei, verstärkt Energie aus dem gespeicherten Körperfett zu holen, wodurch dieses schneller verschwinden kann. Dann sieht der Körper schnell so richtig gut aus.

Körperfett ist ein wahnsinnig guter Energielieferant. Immerhin muss man ungefähr 7000 Kalorien verbrauchen, um einen Kilo Fett zu verbrennen. Wer nicht genügend Eiweiß im Körper hat, das die Kraft beim Muskeltraining stellt, der greift leider nicht auf das schwer zu verbrennende Fett zurück, sondern auf die Eiweißspeicher in den Muskeln. Nach dem Muskeltraining ist als Entspannung und Ruhe angesagt. Wer hart trainiert, wird sicherlich sowieso gut schlafen. Wichtig ist es nur, dass nicht jeden Tag dieselben Muskelpartien beansprucht werden, dann ist die Regenerationszeit für diese möglicherweise zu kurz, das wäre kontraproduktiv. Ein Bad mit Muskel- entspannenden Zusätzen, eine Massage oder autogenes Training können die Ruhephase besonders unterstützen.


Weiterführende Informationen zum Training der Muskeln:

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