Nach Muskelmasseaufbau kommt Muskeln definieren

Nachdem man als Trainierender endlich ausreichend Muskelmasse aufgebaut hat, was an sich schon eine große, wortwörtlich eine starke Leistung darstellt, kann man sich sozusagen an den Feinschliff machen. Nun kann man die Muskeln definieren, wodurch sie noch besser zu Tage treten und vor allem besser aussehen können. Grundsätzlich erreicht man das, indem man die Kalorienzufuhr, die man in der Masseaufbau- Phase ja erhöhen sollte, wieder senkt, allerdings genügt es meist, wenn man die Fettzufuhr aus Nahrungsmitteln wieder beschränkt, die vorher geholfen hat, viel „Baumaterial“ rasch zur Verfügung zu stellen, um trotz Training, das ja wieder Kalorien verbrennt, dennoch zunehmend Masse und Kraft zulegen.

Wenn man die Muskeln definieren möchte, kann man auch zu dieser Ernährungsumstellung das Training umstellen. Entgegen vieler Behauptungen muss man das aber ganz und gar nicht. Es ist ein Gerücht, dass sich hartnäckig hält, dass Muskeln definieren gleichbedeutend mit einem noch intensiverem Training ist, die einen halten es für nötig, die Wiederholungen und die Anzahl der Sätze einer Übung zu steigern, andere wiederum trainieren in dem ebenso fälschlichem Glauben, einzelne Muskelpartien sollten besonders belastet werden, am besten noch mit noch mehr Gewicht.

Dass man so Muskeln definieren könnte, also indem man einzelne Gruppen besonders stärkt, scheint auf den ersten Blick eine logische Überlegung zu sein. Doch spätestens nach dem Ausprobieren einer dieser Anleitungen bemerkt der Sportler, dass der Effekt gegenteilig ist. So kann man keine Muskeln definieren, so kann man sie höchstens abbauen und lang erarbeitete Erfolge schnell und einfach wieder loswerden. Schade! Vielen dämmert es aber auch schon vorher.

Wenn verstärktes Training nur mit höchster Zufuhr an Eiweißen, Kohlenhydraten und anderen Nährstoffen zu einem Zuwachs an Muskelkraft führt, dann ahnen viele Bodybuilder und andere Sportler, dass das Senken der Kalorienzufuhr und gleichzeitig aber die Erhöhung der Anstrengung der Muskeln eine fatale Auswirkung haben kann: den katabolen Effekt. Er stellt den Gegensatz zum anabolen Effekt dar, der für den Muskelaufbau zuständig ist. Anabole Vorgänge können aber nur dann im Körper stattfinden, wenn ausreichend Nährstoffe vorhanden sind, die bei Vergrößerung des Reizes oder der Herausforderung an den Muskel schnell Energie liefern. Dazu zählen vor allem die Kohlenhydrate, sie sind nötig, um sportliche Leistungen immer länger durchzuhalten, weil dem Muskeln noch eine Reserve, ein wahrer Energieschub, zur Verfügung steht. Will man nun aber Muskeln definieren, muss man die Kalorienzufuhr senken.

Muskeln definieren ? Auf die Nährstoffe kommt es an!

Das ist logisch nachvollziehbar. Denn umso mehr das Fett schmilzt, das auf den Muskeln sitzt, umso besser können sie hervortreten. Muskeln definieren bedeutet, dass man die Kontraste zwischen Muskelgewebe und restlichen Körperteilen und vor allem die Abgrenzungen zwischen benachbarten Muskeln deutlich erkennen kann. Ziel beim Muskeln definieren eines jeden begeisterten Bodybuilders wäre es, das beinahe unerreichbare Ideal zu erfüllen, einen Körper zu besitzen, der wie perfekt aus Stein gemeißelt jeden einzelnen Muskel erkennen und von den restlichen unterscheiden lässt. Das hierfür nun das Körperfett, dass die Muskeln und vor allem ihre Abgrenzungen gegeneinander überdeckt und somit unsichtbar macht, so gut wie möglich abgebaut werden soll, ist somit klar, wie ein Bildhauer empfindet sich ein Bodybuilder, der das, was schon in dem Material, hier dem Körper selbst, steckt, nur noch von seinem Ballast befreit. Muskeln definieren ist aber nicht ganz so einfach, es reicht nun doch wieder nicht, einfach weniger zu essen und dabei zu warten und zu beobachten, wie sich die Muskeln von ganz alleine definieren.

Wieder ist es der Grad zwischen Muskelabbau und Muskelaufbau, der eine Rolle spielt. Beim Muskeln definieren sollte nämlich der Grad gefunden werden, bei dem weder das eine, noch das andere geschieht. Damit Muskeln definieren können, dürfen sie zwar nicht abgebaut werden, das ist klar, aber sie dürfen andererseits auch nicht aufgebaut werden. Das könnte wiederum den katabolischen Effekt nach sich ziehen, im Grunde dann also auch wieder zu einem Abbau führen.

Am besten ist es daher, das Training, das man zuvor in der Muskelaufbauphase absolviert hat, ganz einfach beizubehalten. War der Muskelaufbau aber noch immer sehr erfolgreich und noch keine Plateau- Phase erreicht, in der er stillsteht, sollte der Plan sogar noch etwas weniger intensiv ausgeführt werden, als man es gewohnt war. Inzwischen wird hauptsächlich über die umgestellte Ernährung der Anteil des Fettes zwischen den Muskeln und der Haut verringert, so kann man Muskeln definieren, ohne sie zu Nichte zu machen. Durch Muskeln definieren auf diese Art und Weise wird man sehr schnell gute Ergebnisse sehen können, die Muskeln wirken von Mal zu Mal härter und treten deutlicher hervor.

Wichtig ist es jedoch, bei Sportnahrung tatsächlich Fette so umfassend wie nur möglich zu verringern. Fleisch, Käse, fettreiche Milch und Gebratenes sollte überhaupt nicht auf den Teller gelangen, Muskeln definieren ist nur dann möglich, wenn die körpereigenen Fettreserven aufgebraucht werden. Außerdem sollte man zwar die Zufuhr von Kohlenhydraten im Gegensatz zu der hohen Zufuhr derselben während der Ausbauphase drosseln, allerdings werden sie benötigt, um Kraft zu liefern, denn es muss ja auch weiter trainiert werden um die Muskeln definieren zu können. Sie sind es, die die Muskeln zu solchen Energiepaketen machen können, sie lassen ihn auch optisch praller erscheinen. Eiweiß und Vitamine müssen weiterhin gleich bleibend verzehrt werden.


Weiterführende Informationen:

Zurück

Newsletter-Anmeldung:

Modified-Design-Template erstellt von www.squidio.de

Athleticsfood © 2014
do not copy