Arginin, nicht nur eine Sportler-Aminosäure

Lebensspender, Diätmittel und Helfer beim Massezuwachs zugleich sind die Aminosäuren, aus denen Eiweiß aufgebaut ist. Besonders beliebt, um die Fettverbrennung anzukurbeln und gleichzeitig den Muskelaufbau zu fördern, ist die essentielle Aminosäure Arginin, die wir Menschen aus der Nahrung, aber auch durch gut funktionierenden Stoffwechsel erhalten können.  

Doch immer mehr Menschen nehmen Arginin direkt in Form von Supplements zu sich, so wichtig scheint die Aminosäure zu sein. Meist handelt es sich um Bodybuilder, von denen man ja weiß, dass sie besonders viel Eiweiß zu sich nehmen, um an Masse zuzulegen.  

Da erscheint es paradox, dass die Zufuhr von Arginin an den Körper genau so auch eine Diät, bei der die Vergrößerung der Masse des Körpers ja auf keinen Fall angestrebt wird, unterstützen kann.  

Wie kann eine Substanz gleichzeitig Masse abbauen und Masse aufbauen und das genau so, wie es sich der Anwender wünscht?

Im Grunde genommen gibt es keine zwei Wirkungsweisen des Arginin.

Ganz einfach wird der Körper dazu animiert, aus dem Körperfett, dass beide Gruppen, Abnehmwillige wie Bodybuilder, verlieren wollen, die Energie zu holen und dafür Muskelgewebe aufzubauen. Und dieser Effekt ist bei beiden Gruppen derselbe und erwünscht. Über Masseaufbau oder Gewichtsabnahme entscheidet dann hauptsächlich die Menge des Arginin, das man zu sich nimmt, das Training und selbstverständlich die Ernährungsweise der Person.

Während Bodybuilder, die mehr Umfang erreichen wollen, auch ihre Kalorienzufuhr steigern und dabei wegen des intensiven Trainings, das ja Kalorien verbraucht, mehr oder weniger langsame Fortschritte machen, sollten Menschen, die an Gewicht verlieren wollen, neben der Zufuhr an L-Arginin auch die der Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe erhöhen, die Zufuhr von Kohlenhydraten und Fetten jedoch reduzieren. Und schon ist der gewünschte Effekt zu sehen.  

Durch die verbesserte Verwertung von Fetten verhilft Arginin auch zu verbesserten Cholesterin-Werten, die Gefäße werden also entlastet und somit kann Herz-Kreislauf-Problemen entgegen gewirkt werden. Auch der Hormonstoffwechsel profitiert von vermehrter Zufuhr an Arginin, immerhin werden auch die Wachstumshormone immer wieder betont, wenn man von Arginin hört. Diese werden nämlich vermehrt ausgeschüttet, was die Muskeln besser wachsen lässt und wieder einmal, das Fett schneller verbrauchen kann.

Auch Menschen, die ihren Fettkonsum überhaupt nicht reduzieren, können durch Arginin, hier werden allerdings größere Mengen vorausgesetzt, ohne Zutun weniger Fett ansetzen, als es zuvor ohne Arginin im Körper geschehen wäre. Wenn das mal kein Argument ist, dass für Arginin als Fatburner spricht. Arginin nimmt auch auf ein zweites oft erwähntes Hormon Einfluss, auf das Insulin, das heutzutage mehr gefürchtet, als für seine Aufgaben geschätzt wird. Arginin beeinflusst den Insulin-Spiegel dahin, dass er regelmäßig bleibt. Indem die Bauchspeicheldrüse angeregt wird, stetig Insulin auszuschütten, sind plötzliche hochschießende oder schnell absinkende Insulin-Spiegel nicht mehr in der Art zu erwarten, die Diabetikern lebensbedrohlich werden können.

Da aber ein erhöhter Anteil an Muskelgewebe im Körper auch einen erhöhten Grundumsatz bedeutet, kann der Betroffene genau so wie vorher weiter essen und würde schon bei leichtem Training dennoch auf Dauer Fett verlieren.

Je mehr Muskeln aufgebaut werden, desto mehr Fett wird auch in Ruhephasen, wie beim Schlafen, verbrannt, denn Muskeln benötigen unglaublich viel Energie für ihren Stoffwechsel.

Arginin hat aber noch weitere mögliche Auswirkungen auf den menschlichen Organismus, die durchaus erwähnens- und beachtenswert sind. So können durch diätetische Lebensmittel mit Arginin, die den Bedarf an der Aminosäure zuverlässig decken. Hier erkennt man dann auch, wie Ernährungsgewohnheiten auf Dauer die Gesundheit beeinflussen.

So haben Menschen, die besonders viel fettarme Milchprodukte zu sich nehmen, die gerne Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen und vor allem Soja zu sich nehmen und Fisch und mageres Geflügel dem roten Fleisch vorziehen, seltener mit diesen Zivilisationskrankheiten, besonders dann im Alter, zu kämpfen. Auch Angina Pectoris, die eigentlich eine Herz-Kreislauf-Beschwerde ist, die durch belastete Atemwege auftreten kann, kann durch die regelmäßige, ausreichende Versorgung mit der Aminosäure Arginin in ihrem Erscheinen gehemmt werden.

Das Immunsystem stärkt die Aminosäure zudem auch. Da durch einen Mangel an Arginin die Blutgefäße verengt werden, kann durch die Zufuhr von Arginin dies schnell wieder ins Gegenteil gekehrt werden, wodurch auch ein zu hoher Blutdruck sich entspannen und ins normale Maß einpendeln kann. Dieser Effekt wird noch durch eine andere mögliche Einflussnahme des Arginins unterstützt: Es verbessert die Zirkulation des Blutes im Körper, indem es Stickstoff-Monoxid-Moleküle reduziert. Dadurch kann der Blutdruck sinken, immerhin ist nicht mehr so viel Druck nötig und durch die Gefäßwände vorhanden, der es so ungesund durch die Arterien schießen lässt. 


 

Zurück

Newsletter-Anmeldung:

Modified-Design-Template erstellt von www.squidio.de

Athleticsfood © 2014
do not copy